In Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Hamburg Harburg, |
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gefördert vom Bundeministerium für Bildung und Forschung |
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Das Vorhaben
"Vorbereitende Untersuchung für die Entwicklung eines Testkits den
Feststoffkontakttest mit Arthrobacter globiformis" ist Teil
des Verbundprojektes ERNTE (Erprobung und Vorbereitung einer praktischen
Nutzung ökotoxikologischer Testsysteme). Der Kontakttest mit Arthrobacter
globiformis erlaubt eine direkte ökotoxikologische Prüfung
eines kontaminierten Feststoffes durch die Bestimmung der Enzymaktivität. Das Testdesign ist durch den
direkten Einsatz von Bodenpartikeln als ökologisch realistisch einzustufen. Die Bakterien werden der
Probe zugesetzt, so dass eine Anpassung an die Kontamination nicht möglich ist, wie sie bei standorteigenen
Mikroorganismen vorkommen kann.
Der Kontakttest kann in ein Untersuchungskonzept eingebunden werden, das
unterschiedliche Expositionswege beachtet.
Struktur des ERNTE-Verbundes
Wässrig austragbares
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AuswertungAutomatisierungs- und Auswertungssoftware TV 2.3 |
Boden und Bodenmaterial
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Überprüfung der
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Der eingesetzte Testorganismus der Gattung Arthrobacter bildet eine zahlenmäßig dominierende Fraktion der aeroben chemoheterotrophen bakteriellen Population im Boden und stellt so einen typischen Vertreter der Bodenmikroflora dar. Dem Boden wird Arthrobacter globiformis aus der log-Wachstumsphase zugesetzt. Nach einer Kontaktzeit zwischen Boden und Organismus von zwei Stunden wird die Dehydrogenaseaktivität im Vergleich zu einer unkontaminierten Kontrolle bestimmt. Testkriterium ist die Dehydrogenase-aktivität, bemessen als Resazurinumsatz.
Boden |
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Ansatz |
+ Resazurin |
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Kontaktzeit |
Zentrifugation |
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Reaktionszeit |
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Messung |
Die Untersuchungen des
TV 3 haben zum Ziel, den Kontakttest für die ökotoxikologische Untersuchung von
Böden unter realen Bedingungen zu testen und so zu optimieren, dass ein Testkit
für den praktischen Einsatz in der Umweltanalytik in absehbarer Zeit zur
Verfügung gestellt werden kann.
Hierfür soll das bereits normierte Verfahren miniaturisiert werden. Mit der
Durchführung in Mikrotiterplatten ist auch die Umstellung der Messung des
Resazurinumsatzes auf die fluorometrische Messung der Resofurinzunahme
verbunden.
Zur weiteren Entwicklung eines Testkits soll die Bereitstellung der
Testorganismen in Form von lyophylisierten Bakterien geprüft werden.
Konkret werden folgende Inhalte bearbeitet:
Untersuchung des Einflusses unterschiedlicher Bodeneigenschaften auf das Ergebnis des Kontakttestes
Fluorometrische Messung der Produktzunahme Resofurin mit und ohne Abtrennung des Feststoffes
Testdurchführung auf Mikrotiterplatten
Einsatz von konservierten Bakterien
Untersuchungen zum Einsatz von Feststoff als Verdünnungsmedium zur Herstellung von Verdünnungsreihen
Filtrationseinrichtung
96-well Mikrotiterplatte
Der Bakterienkontakttest wurde an der TU Hamburg Harburg im AB Umweltschutztechnik entwickelt, um eine schnelle Beurteilung kontaminierter Böden zu erreichen. Dabei sollte
ein Testorganismus dem Feststoff zugesetzt werden (Kontakt Bakterien-Feststoff), der
als Messparameter eine Enzymaktivität berücksichtigt, um eine allgemeine Stoffwechselreaktion zu erfassen und bei dem
keine Extraktionsmittel eingesetzt werden müssen.
Der entwickelte Test eignet sich zur gleichzeitigen Erfassung von im Porenwasser gelösten und an die Bodenmatrix sorbierten Schadstoffen und liegt als DIN-Norm vor.
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