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Zweck: |
Das Zooplankton stellt das Bindeglied zwischen den
Destruenten (Bakterien) und Primärproduzenten (Algen) einerseits und den
Konsumenten höherer Ordnung (Fische) andererseits in aquatischen
Nahrungsketten dar.
Als Vertreter des Zooplanktons dient der Kleinkrebs Daphnia magna. Er
ernährt sich als Filtrierer von partikulärer organischer Substanz. Wegen der
leichten Kultivierbarkeit im Labor werden Daphnien seit langem als
Testorganismen für toxikologische Untersuchungen eingesetzt. In der Kultur
werden die Daphnien mit Grünalgen gefüttert. Als Testkriterium wird die
Schwimmfähigkeit der eingesetzten Testorganismen festgestellt. Als Maß für
die summarische Wirkung von Wasserinhaltsstoffen dient die Angabe derjenigen
Verdünnungsstufe, in der nach Ablauf der 24-stündigen Testzeit
keine (d.h.
≤10%) Daphnien
schwimmunfähig geworden sind (GD-Wert). |
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Grundlage des
Verfahrens: |
Daphnien können durch Abwasserinhaltsstoffe geschädigt
werden. Als Maß für die Schädigung dient der Verlust der Schwimmfähigkeit.
In einer Verdünnungsreihe wird Abwasser mit Verdünnungswasser gemischt. Nach
24 stündiger Exposition der Testorganismen in den Mischungen wird die
Verdünnungsstufe, in der noch alle Daphnien (≥90%) schwimmfähig sind,
bestimmt. |