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Algenwachstumshemmtest nach DIN 38412 Teil 33 |
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Bestimmung der nicht giftigen
Wirkung von Abwasser gegenüber Grünalgen (Desmodesmus subspicatus)
1. In Erlenmeyerkolben nach DIN 38412 Teil 33
2. In Mikrotiterplatten gemäß DIN 38412 Teil 33
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Zweck: |
Bestimmte
Stoffe können in Abhängigkeit von ihrer Konzentration die Biomasseproduktion
von Algen hemmen. Als Testalge der Methode DIN 38412 Teil 33 dient die in
Kultur einzellige Grünalge Desmodesmus subspicatus stellvertretend
für Primärproduzenten im Plankton des Süßwassers. |
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Anwendungsbereich: |
Das
Verfahren ist für Abwasser, Oberflächenwasser, Sickerwasser, Porenwasser und
Eluate anwendbar. Es wird zur Bestimmung von Verdünnungsstufen als Maß für
die innerhalb von 72 h auftretende, nicht giftige Wirkung eines Abwassers
gegenüber Grünalgen angewendet. |
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Grundlage des
Verfahrens: |
Aus dem
Vergleich der Zellvermehrung unter den Versuchsbedingungen mit und ohne
Einwirkung des Testguts ergibt sich die Hemmwirkung. Sie ist ein Maß für die
Toxizität des Testgutes gegenüber dem Testorganismus. Nach 72stündiger
Exposition der Testalgen in den Mischungen mit dem Testgut wird die
Verdünnungsstufe der nicht giftigen Mischung durch Vergleich der
Algenbiomasseproduktion unter Einwirkung des Abwassers mit einer Kontrolle,
die kein Abwasser enthält, bestimmt.
Als Maß für die Algenbiomasse gilt die in vivo bei Licht mit einer
Wellenlänge von 682 nm gemessene Chlorophyll-Fluoreszenz nach Anregung mit
Licht im Wellenlängenbereich von 400 nm bis 500 nm (Maxima 435 nm und 485
nm). |
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Mindestprobenmenge: |
Verfahren 1: 500 ml
Verfahren 2: 50 ml |
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